Ein kleiner Schritt für die Angelwelt, ein großer...

Erfolg kann man auf verschiedene Art haben.
Ob es nun am Wasser oder mit Arbeit ist, man freut sich wenn man dafür belohnt wird und Anerkennung bekommt.
So wurde mir ein wenig Platz im Blinker und im Raubfisch zugeteilt und wenn es auch nur ein kleiner Beitrag ist freut es mich, dass er veröffentlicht wurde.
So kann ich mich nicht nur darüber freuen, dass ich einen Traumfisch gefangen habe sondern, dass auch meine Geschichte veröffentlicht wurde.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Redaktion der Magazine die mich unterstützten.


It´s all over!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Saison ist für dieses Jahr Geschichte.
Bis auf ein paar kleine Ausflüge wird es nicht mehr viel spielen.

Rückblickend kann und darf ich mich nicht beschweren. Es war angeltechnisch ein sehr gutes Jahr.
Möge kein Angeljahr schlechter sein.
Ich hatte meine Raubfischerlebnisse die ich nicht missen möchte.
Und wie schon ein großer Meister der Feder schrieb "auch nicht mehr missen muss"
Ich konnte am Wallersee, an der Donau und an meinen Hausgewässern den Räubern nachstellen und sie auch zum Landgang überreden.

Nebenbei durfte ich einen wahren Giganten in meinem Hauswasserl nach harten Kampf die Freiheit wieder schenken.
Und ich kann nicht sagen ob der Drill oder das Freilassen schöner war.Ich durchlebte die tiefsten Abgründe der Niederlagen wenn ich wie ein geprügelter Hund vom Wasser heimging ohne den geringsten Fischkontakt.

Ich hatte meine Barbenfänge und da darf ich auch stolz drauf sein.
Die March und jeder andere Fluss ist sicher kein Honiglecken und jeder Fisch den man systematisch verfolgt und auch fängt ist ein Erlebnis für sich und braucht um seine Wertigkeit nicht streiten.
Da macht es auch nichts, dass man bis zur Hinterachse im Dreck steckt und man alles verwünscht was aus den hintersten Windungen des Gehirns hervor zu locken ist.
Auch wenn am liebsten gleich zum Saisonstart alles hinwerfen möchte.

Die Karpfen waren mir an der March zwar nicht so gut gesonnen und ich hab für das Jahr 2010 eine neue alte Herausforderung. Ja und ich liebe diese Herausforderung.
Man erinnert sich und merkt wie schnell so ein Jahr vergeht.
So blickt man auf die geselligen Runden mit den Angel und Pfeifenfreunden zurück.
Lässt die Stunden am geistigen Auge vorüber ziehen und merkt wie gut es einem doch geht. Gerne erinnert man sich an die gemeinsamen Sessions zurück und an die gemütlichen Runden.
Man kennt ein paar nette Leute mit denen man Interessen teilt und versteht sich auch sonst gut mit ihnen.

Somit wünsch ich all meinen Compadres von der Muddy Gang, all meinen Mitstreitern am Wasser und hinter den heißen Grillern und denen mit denen mich eine Freundschaft verbindet und ihren Liebsten alles Gute und Gesundheit für das nächste Jahr.

Allen denen die versuchten mir das Leben zur Hölle zu machen, sowie all den Besserwissern und denen die immer wieder einen Streit vom Zaun brechen egal ob aus Unwissenheit oder ganz einfach aus unverbesserlicher Dummheit wünsch ich die Pest an den Hals und die Krätze an den Allerwertesten.

Cheerio Chris

Jenzi

Das Jahr ist zu Ende und ich konnte meine Jenzis ausgiebig testen.
Am Start standen:
Horizone Control Inshore Jerk Trigger
Mitsuki Soft Baitl MH 20-60g 3,00m
Mitsuki Live Bait 40-100g 3,00m

Eines gilt für alle Ruten! Die saubere Verarbeitung und die Verwendung von hochwertigen Komponenten.
Fuji Trigger, für mich der Rollenhalter schlecht hin
Fuji Beringung, ich glaube da braucht man keine weiteren Worte verlieren.
Lowriderberingung, für meinen Geschmack ein optischer Höhepunkt und in Verbindung mit einer 9+1 Beringung im Drill absolut einzigartig und trotzdem ein Weitenjäger.


Die Horizone Control Inshore Jerk Trigger ist mit Sicherheit eine Rute die mit schweren Ködern spielend fertig wird und auch im Drill von Kapitalen Spaß macht.Für die feine Spielerei ist sie nicht die erste Wahl wobei es eine schnelle Multi nicht unmöglich macht.
Die großen Schweden und andere schwergewichtige Jerks befördert sie spielend auf Weite.
Sehr angenehm ist bei der Köderführung, dass sie zwar straff aber nicht übertrieben hart ist und man dem Köder spielend Leben einhauchen kann.

Top Jerk um einen vernünftigen Preis!

Die Mitsuki Soft Baitl MH 20-60g 3,00m ist meine Lieblingsrute wenn es um die Räuberjagt am Fluss geht.
Sie macht es möglich auch leichtere Köder die auf den ersten Blick nicht in ihr Wurfgewicht passen auf Weite zu bringen.
Spaß macht es mit ihr den Grund abzutasten und den Köder langsam in der Strömung zu führen genauso wie es kein Problem ist schwere Köder härter durch´s Wasser zu kurbeln.
Für mich eine wirkliche Spaßrute mit der man auch in der starken Strömung problemlos fischen kann.

Mitsuki Live Bait 40-100g 3,00m die große Schwester der Soft Bait.
Ist etwas schwerer ausgefallen und auch nicht ganz so spitzensensibel.
Sie findet Verwendung im Räuberansitz und bringt Köderfische ohne Probleme auf Weite.
Im Drill beweist sie genügend Reserven ohne, dass der Spaß verloren geht.

Abschließend möchte ich mich beim Team von CR_FISHING bedanken auf deren Anraten ich mir diese Ruten vergönnt habe und bis jetzt noch keinen schwachen Moment erkennen konnte, außer wenn ich stolz einen Bezahnten in die Kamera halten konnte.

Bat in the belfry

Daheim wieder am Hauswasser.
Nach dem der Sonntag recht gut verlaufen ist und ich nun etwas Zeit hatte ging es wieder ein wenig an den Teich.
Montag war von der Ausbeute und vom Wetter her, man kann es ruhig zugeben, echt kacke.
Eisig, windig und verregnet.
Ich würde meinen Hund bei solch einen Wetter nicht rausschicken.
Aber einer stellt sich dann doch ans Wasser.
Einer der es anscheinend wirklich wissen will. Oder einfach nur nicht ganz dicht ist.
Reden wir nicht lange rum! Der Montag brachte den erwarteten Blank.


Giftig, schnell eine Klasse für sich...Abu EON-Pro. Dem Luke sei Dank für seine Multitipps.

Am Dienstag ging es dann mit den Volvos unter den Jerks und den Bulldogs ans Wasser.
Mental darauf vorbereitet den nächsten Schneider einzufahren.
Doch es sollte anders kommen.
Bei, man könnte schon frühlingshafter, Temperatur zupfte ich meine Raubritter durchs Wasser.
Und es sollte nicht lange dauern bis ich endlich wieder meine EON-Pro im Drill einsetzen konnte.
Zwar kein Riese aber der langersehnte Fisch biss endlich wieder mal.
So werden mit kleinen Erfolgen die endlosen Stunden am Wasser wieder belohnt und ich konnte heuer meinen zweiten Kunstköderzander an der Hauslacke verbuchen.


tight lines
Chris

Nebel des Grauens

Nach dem die letzten Wochen wieder endloses Werfen, Warten und Blanken angesagt war, versuchte ich dieses Mal mein Glück in Klosterneuburg.
Schief konnte nichts gehen und zu verlieren hatte ich nach den letzten Wochen auch nichts mehr.
Wer ganz unten in der anglerischen Futterkette steht kann nichts mehr verlieren.
Er kann nur noch überleben.
So ging es bei Nacht und viel mehr Nebel an die Donau.
Schon die Fahrt war eher zum Auslassen, da die Straßenverhältnisse bescheiden und der Nebel es auch nicht einfacher machte.

Eines war vom ersten Augenblick klar.
Das wird keine Aufgabe für Ofenhocker. Der Wind peitschte unfreundlichst einen die feuchte Luft um die Nase und der Nebel kroch durch jede Öffnung die er in der Kleidung finden konnte.
Südseefeeling schaut anders aus.
Da man gerne auf Fußmärsche verzichtet ging es direkt vom Parkplatz die Böschung runter, über Steine durchs Flussbett und auf der anderen Seite wieder die Böschung rauf.
Einmal nicht aufpassen und Ausrüstung inklusive Angler nehmen ein Vollbad.
Bei Temperaturen um die 4° kein sehr prickelnder Gedanke.

Auch dieses Mal schaute es nicht wirklich nach Sternstunden aus.
Die Stunden vergingen und es wollte wie gewohnt nichts beißen.
Vielleicht stehen meine Sterne im Moment doch eher auf Untergang und mein persönliches Horrorscope spielt das Lied vom Tod.
Bis sich dann doch noch ein Zander meiner erbarmte und sich meinen Gummifisch schmecken lassen wollte.

Eigentlich könnte ich ab jetzt in Winterpause gehen. Schlecht war das Angeljahr nicht und ich könnte mich gemütlich zurücklehnen und die Kälte, Kälte sein lassen.
Wär da nicht diese Stimme die mich immer wieder ruft.
tight lines
Chris

Plano Flipsider

Darf mich jetzt ich stolzer Besitzer einer Plano Flipsider Box nennen.
Was soll ich großartig herumreden?
Sie ist einfach TOP!

Natürlich bietet sie so viel Platz, dass man schon wieder mehr mitnehmen will als notwendig.
Allerdings darf man sie schon mal im Auto lassen und einfach nur die Einsatztasche aus der großen Orangen bestücken.
Durch die seitlichen Taschen und den großen Innenraum ist sie der ideale Begleiter wenn es mal für mehrere Tage ans Wasser gehen soll oder auch wenn man einfach nur einen geordneten Stauraum für´s Auto braucht.

Für mich die Kunstködertasche NUMMER 1


Plano, Loomis, Conquest!.....what else?

Cheerio Chris!