Auf zu neuen Ufern


Nach langem Hin und Her habe ich mich doch entschlossen neue Ufer zu ergründen und dem endlosen Kampf gegen Wetter und geographische Lage aufzugeben.
Die March ist mir einfach zu sehr ans Herz gewachsen als, dass ich sie aufgeben möchte.
Da mich aber die Zeit lehrte, dass manche Schlacht einfach nicht zu gewinnen ist, musste ich mich nach neuen Gestaden umsehen.
Gesucht war ein Revier welches mir es ermöglicht den Räubern mit Kunstködern nachzustellen und ein Zufahren zur March nicht immer ein Ritt über Kohlen ist.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings doch!
Die Teiche sind nicht ganzjährig mit der Spinrute zu beackern.
Dafür konnte man schon bei der ersten Besichtigung interessante Stellen an der March finden die selbst bei Hochwasser zu erreichen sind und da dürfen meine Hechtritter das ganze Jahr ihr Unwesen treiben.

Vom Fluss nichts Neues

Das Jahr zieht sich so dahin und es juckt schon seit langem wieder ans Wasser zu kommen.

Der Winter war lang und der einzige Lichtblick waren ein paar Grillsessions die das Leiden linderten.
Um die ersten Einsätze am Wasser planen zu können schnappte ich mir meine Syra und machte mich auf den Weg Richtung March.
Ganz ehrlich erwartete ich mir nicht viel von der Besichtigung.
Ich kannte es schon von den Jahren zuvor, dass es im Wald immer wieder Probleme gab mit dem Weg.

Diese Probleme blieben mir erspart.
Schon nach wenigen Metern abseits asphaltierter Straßen lag ein See vor mir der sich über die angrenzenden Felder über den Weg bis hinein in den Wald erstreckte.
Um es ganz einfach beim Namen zu nennen.
So sinnlos war es noch nie und an ein Weiterfahren war garnicht zu denken.
Einzig die Gewissheit, dass ich nur mal zur Besichtigung da war half mir über diese Missstände hinweg.
Mit einem Auto voll Tackle und einem Haufen Freude auf die erste Session hätte die Angelegenheit anders ausgesehen.
Anfang April und an ein Zufahren ist noch lange nicht zu denken.
Vier Kilometer durch den Wald können endlos sein und wenn man erst im Dreck steckt können Minuten zu Stunden werden.
Was ich von der Situtaion halten soll ist noch nicht klar.

Ein bekanntes Bild wie es sich immer wieder bietet. Daran gewöhnen kann man sich nur schwer! An ein Angeln am Fluss ist in den nächsten Wochen nicht zu denke.