Wenn es schon läuft

Wenn es die Zeit zulässt versucht man sein Glück auch unter der Arbeitswoche! Oft ist es nicht aber wenn dann man die Zeit findet ziehen einen diese unüberwindbaren Zwänge ans Wasser.
Und wenn es nur für ein paar Stunden ist, bis die Dämmerung hereinbricht und man dann sowieso das Feld irgendwann räumen muss.
Nach der Arbeit ging es dann mit Hund und geladenen Waffen ans Wasser wo gerade ein Kollege den Platz räumte den ich mir hergerichtet hatte.
Egal alles raus aus dem Auto und die Scopex-Kugel an den Platz der Hoffnung geschnalzen.
Ein Pfeifchen mit feinstem VA gestopft und das Warten konnte beginnen.
Der erste Gelbe der sich an meinen Fallen zu schaffen machte war ein Freund der Kindergartenklasse der es gerade mal schaffte ein erbärmliches Piepen aus den Funkis zu jagen...dann war es auch schon vorbei. Da dürfte er das Ende seiner Kraftreserven erreicht haben.
Der Platz blieb aber heiß denn nur eine Stunde später machte sich ein Halbstarker an meinen Fallen zu schaffen der nach einem Blick in die Kamera wieder in die Fluten entlassen wurde.

Schön wenn es klappt und man einen Tag mit einem Fisch abschließen kann. Während sich noch ein Angelkollege meldete lief noch mal die Rolle ab und ein Jüngling durfte zum Landgang überredet werden. Herrlich wenn Virginiageruch in der Luft liegt und man aufgeschreckt wird um einen Fisch zu landen. Wenn sich die NG´s auch bei halbstarken Karpfen biegen und man den Drill genießen kann. Momente der Entspannung die zeitweise durch einen Adrenalinschub unterbrochen werden. Das Leben ist schön!

Tight lines Chris

Erfolg liegt in der Luft

Still war es und leer blieb die Abhakmatte doch schon für ein paar Sessions.
Selbst beim Feedern ging es in den letzten beiden Wochen eher schleppend und es verirrten sich immer nur Brachsen zu meinem Köder.
Zeit genug um die Situation zu überdenken und eine Futteraktion in Angriff zu nehmen.
So wurden ein paar Plätze Tage vorher mit Mais angelegt um die gelben Kollegen in Stimmung zu bringen, ein paar Kugeln dazu und das sollte passen.
Immer nur ein wenig und immer nur ein paar Gustohapperln aber dafür regelmäßig...schaun wir mal ob es so klappt.

Aufgebaut war am Samstag schnell da der Weg vom Auto zum Platz alles andere als weit ist und man so gut wie alles nur aus dem Kofferraum fallen lassen muss.
Das Richtige für Bewegungsverweigerer wie mich.
Zuerst wurde nur eine Rute mit Kugel ausgebracht und um es spannend zu halten wurde sie auch gleich mit einer leckeren Scopex-Kugel bestückt und in Richtung Insel gefeuert.
Mit der Feeder wurde wegen dem Zeitvertreib ein wenig Langeweilebekämfpung betrieben aber da sich bis auf eine Unzahl von Karpfenfrischlingen nichts blicken ließ wurde dies nach ein paar Stunden Schwerstarbeit abgebrochen.
So kommt man nie zu seinem Pfeifchen und wenn man die schon dabei hat dann soll sich auch qualmen.
Und gut war die Entscheidung!Kaum war die Feeder aus dem Wasser, ging die Rolle ab und ein Halbstarker gab sich die Ehre. Nach dem der Fisch wieder in seinem Element war wurde sofort die salzburger Vertretung informiert, dass die vorgeschlagene Montage bestens arbeitet. Guter Tipp Herr Otto!!!
Kurz vor der Dämmerung läuteten die Glocken nochmals Sturm.
Allerdings konnte nach kurzem Drill nur noch ein durchgescheuertes Vorfach gelandet werden.
Nicht der Abschluss den man sich wünscht aber auf den Plätzen ist was los.

Lange Nasen Tage 11.-24.06.


...und manchmal will es einfach nicht laufen!