Die Tage danach

Tja, was soll man viel herumreden?
Nach dem dieser Freitag wie eingebrannt in meinen Gehirnwindungen festsitzt konnte mich nichts mehr erschüttern.
Wie auch? Komplett befreit von Erwartungen und Hoffnungen ging es wieder ans Wasser.
Da ich mir größentechnisch nicht wirklich viel mehr erwarten konnte wäre selbst ein Blank nicht schlimm gewesen und ganz ehrlich es gibt ja wirklich Schlimmeres.
Jeder kennt die Tage ohne Fischkontakt. Wir lieben sie nicht aber wir wissen wie sie sind und sie gehen auch wieder vorbei.
Rekorde sind zum Brechen da.Dieses Mal nicht unbedingt von der Größe aber irgendwie dürfte ich das Versteck der 40 Räuber entdeckt haben. Es ging Schlag auf Schlag und eine Attacke folgte der anderen. Alles keine Riesen....alles? Nein bis auf den einen Kollegen der sicher nicht ganz die Größe meines Ausnahmefisches hatte aber mit Sicherheit an der Metermarke nur ganz knapp verbeirauschte. Ganz elegant abgeladen könnte man sagen. Mit dem Köder im Netz hengengeblieben und unmöglich ihn über die Böschung mit der Hand zu landen. Das sind diese kleinen Momente die weitaus schlimmer sind als ohne Fischkontakt heim zu gehen. Da könnte man sich mit Anlauf einen Tritt in.....egal, was auch immer. Er ist wieder im Wasser und wartet auf mich.


Tight lines...Chris

Locomotiv breath

Es gibt Tage da geht man ohne Erwartungen ans Wasser...eigentlich kenn ich keine anderen Tage. Man geht einfach ans Wasser um die Köder nass zu machen und um zu relaxen.
Einfache Sache und man kann einfach nicht enttäuscht werden.
Alles andere was dann noch kommt ist einfach nur noch ein Bonus.
Keine dieser verdrehten Ansichten von Hardcore oder dem Zwang etwas zu erreichen.
Natürlich wäre es nicht richtig würde ich nicht zugeben, dass es da so gewisse Träume gibt die ich nicht auch gerne erreichen würde.
Träume vom Monsterhecht....vom Frankenfish.
Ja natürlich habe ich die auch und ich stell mir vor wie es so ist einen Lebensfisch in die Kamera zu halten, wie es so ist mit einem fetten Grinsen den Fisch der Fische zu halten.
Ja davon träume ich....muss ich aber jetzt nicht mehr ;-)
Er ist gelandet, total entspannt und ohne Plan.
Lange genug habe ich an der magischen Grenze gekratzt und es fehlte manchmal nur 1 Zentimeter. Den kann manch sich ohne Probleme hinschummeln. Aber man würde es selber immer besser wissen. Und ein Hunderter ist nur dann einer wenn er es tatsächlich ist.

101 Zentimeter die an der Leine abgehen wie eine Lok die unter Volldampf steht.
Selbstverständlich könnte ich nach dem momentanen Verlauf der Saison davon reden, dass ich weiß was ich mache. Könnte ich....
Ich denke, dass es im Moment einfach gut für mich läuft und dass ich zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle bin. Keine Rede vom allwissenden Predatorhunter oder vom Mastermuskiecatcher. Ich mache es weil es Spaß macht und Kollege Hecht einfach der Zielfisch ist.


...und hier das Spielzeug

Dann gab es noch als Draufgabe einen aus der Standartklasse. Mit 84 cm aber auch schon ein dicker Brocken.


..beinahe vergessen. Der Hecht hat Zähne!

Tight lines...Chris
Pike, all other fish are bait.

Alles keine Riesen!

Auch wenn es keine Riesen zu vermelden gibt war es genial am Wasser zu sein und ein paar Halbstarke aus den Fluten zu schütteln.
..und an der Kistler machen so kleine Wilde auch mächtig Spaß!



Tight lines Chris

Rock And Roll

Manchmal kann man endlose Stunden am Wasser verbringen und man hat keinen Kontakt zum Fisch. Dann gibt es wieder Tage da könnste man meinen eine Glücksfee sitzt direkt neben dir und gibt Anweisungen wo man seine Köder hinwirft. Ja und so einen Tag hatte ich am Freitag
Schön wenn man für ein paar Stunden ans Wasser kann und es dann auch noch nach Wunsch läuft.
Irgendwann wird auch er ein Großer sein. ;-)





1.Mai-1. Hecht


Die Schonzeit ist vorbei und nach langen Monaten kann ich endlich wieder dem Zielfisch nachtstellen.

Gerechnet hätte ich mit einem Blank der Extraklasse...aber manchmal irrt man sich gerne.


Tight Lines