Maya Calendar 2.0

Ja ich bin heute wieder aufgewacht und so wie es den Anschein hat bin ich nicht über den Rand der Erde gerutscht und auch die Erde hat ihre Umlaufbahn beibehalten. Wie gut ich das nun finde kann ich noch nicht sagen da ich nicht weiß was mich draußen erwartet. Vielleicht bin ich ja einer von wenigen die in einem Zeitfenster hängen geblieben sind und der Tag danach noch auf mich wartet. Nichts ist geschehen, wie so oft schon. Der erste vorsichtige Blick durchs Fenster lässt es zumindest erahnen.
Dabei war ich so gut gerüstet. Ich war darauf vorbereitet mit einer Welle vom Rand der Welt gespühlt zu werden oder auch irgendwo mit meinem Hund eine Dose Hundefutter zu teilen.
Was hat es mir gebracht, dass ich meine Kleidung schon vor Jahren total auf Schwarz umgestellt habe um in tiefster Dunkelheit unentdeckt zu bleiben??
Was erwartet mich wenn ich mich der großen Stadt nähere? Endzeitzombies die sich um einen Schluck Wasser streiten und um einen Liter Benzin die Schädel einschlagen? Wobei so weit entfernt sind wir schon lange nicht mehr von diesen Gestalten die sich wissentlich ihre Macht zum Steuerrad machen und andere für sich auf die Birne schlagen lassen. Hätte mich auch irgendwie gewundert wenn ich heute aufgewacht währe und alles anders gewesen wäre....war machine still keeps turning, day of judgement nobody is calling.

Nicht auszudenken wenn mich man mich nach tausenden von Jahren in embrionaler Stand By Haltung ausgraben würde und ich neben einem Gefäß gefunden werde.
Kaum auszudenken welche Spekulationen ich los treten würde...und der Wahnsinn wäre, ich würde es nicht mal mehr mitbekommen wie sich Leute den Kopf zerbrechen was ich da wohl in meinem Behälter gesammelt habe. Ob es ein Kochtopf war, ein Nachttopf oder gar etwas Heiliges war.
Völlig klar HEILIG!!!! Wer will schon einen Haufen bemahlter Haut finden der neben seinem Bedürfnissbehälter liegt? Niemand! Na vielleicht war es ja auch mein Dutch Oven mit dem ich den ganzen wilden Naturburschen die sich Nachts vor Geräuschen im Wald in die Hose machen gezeigt habe wie einfach es ist jeder Zeit gutes Essen hin zu bekommen.
Dosenfutter und Toastbrothalter....Pfffffff. Bei mir gab es immer Küche vom Feinsten. Und jetzt steht eine Runde Wissenschaftler um mich rum und rätselt was ich da wohl drinnen aufbewahrt habe. Damit ich das alles schreiben kann muss sich vor sehr langer Zeit wer sehr schwer verrechnet haben oder es war wieder mal so wie ich es mir immer denke. Jeder Kalender ist dann aus wenn kein Papier mehr zum drauf schreiben da ist. Maya Kalender....wir fliegen zum Mond, angeblich zum Mars und wissen wie es am Grund der tiefsten Stelle des Meeres ist und dann macht sich die halbe Menschheit darum Sorgen was passiert wenn ein Kalender zu ende ist. Ihr hättet mir alle den Tag ganz schon vermiesen können. Hätte ich mich davon nur irgendwie beeinflussen lassen, hätte ich gestern vielleicht jemanden gesagt was er nicht alles ist und mich nicht alles kann und heute....ja was ist heute?? Heute darf ich mich dann für alles entschuldigen was ich mir schon lange gedacht habe und aus gutem Grund für mich behalten habe. Aber durch euch Endzeitschlafwandler wäre heute der Tag wo alles für mich zum Verhängnis wird. Man kann sich so schon auf nichts verlassen aber, dass nicht mal ein Untergang vorhersehbar ist macht mich schon irgendwie nachdenklich. Da wird ewig über das Ende der Welt geredet und dann ist es so weit und nichts passiert. Eine wirtschaftliche Krise wird so künstlich hervorgerufen. Wer will da noch einkaufen gehen wenn die Bescherung alles andere als rosig ist. Jetzt einen Tag nach dem Untergang wird sich die Kugel Richtung Einkaufszentren neigen...denn alle, die daran glaubten werden heute los stürmen und alles kaufen was ihnen in die Hände fällt.....und ich??? Ich hatte das Glück, dass ich mich entspannt zurück gelehnt habe, nicht alles gesagt habe was ich mir gedacht habe und den einen oder anderen Postkutschenraub ausgelassen habe.

Alle die nun vielleicht hinter einer Hecke hocken und paralysiert von Sirenen sind wie ein Reh vom Aufblendlicht können sich nun gewiss sein, dass dieser Alarm jeden Samstag um die Mittagszeit kein Botschafter des Weltuntergangs ist. Es ist auch nicht die Vorwarnstufe für eine Ufolandung oder der Angfriff von Kriegsflugzeugen aus längst vergangener Zeit.
Es ist einzig der wöchentliche Test der Feuerwehrsirenen der nun mal immer um die selbe Zeit durchgeführt wird und nicht der Beginn des finsteren Endes.


Ein neues Zeitalter bricht an.....Maya 2.0

In einem Wald im Nirgendwo

 Manchmal wird man für Dinge belohnt die man gerne macht. Und in diesem Fall war es ja schon eine Belohnung für ein paar Leute zu grillen. War das schon allein großartig und hat extrem viel Spaß gemacht. Zu grillen und sehen, dass es schmeckt war ja schon Belohnung genug. Aber einen Tag mit dem Boot am Wasser war dann noch mehr als ein Bonus. Nebenbei hatten wir das Glück, dass man um diese Jahreszeit mit nicht viel besseren Wetter rechnen darf.
 Um die frühen Beißstunden auszunutzen ging es schon um 6:00 gemeinsam ans Wasser. Allerdings blieben die erwateten Bisse für einige Zeit aus....Hier habe ich den Verdacht, dass mein Guide einfach nicht die heißen Stellen anfahren wollte und das eine oder andere Ass im Ärmel für sich behalten hat. Kann mir kaum vorstellen, dass es an Erfahrung meines Begleiters scheiterte, dass wir einige Runden drehen mussten bis endlich der erste Fisch an unsere Köder ging. Aber so sehen eben Sieger im Kampf gegen die Kreatur aus, auch wenn es dauert. Wir brauchen eben keine Hechtsammelstellen..NEIN wir fangen sie auch wo andere schon lange aufgegeben hätten und locken sie aus ihren Unterständen und den Plätzen wo sie jeder fangen kann um uns bis dort hin zu folgen wo die Aussichten gleich null sind. Ja wir sind schon ein harter Haufen. Über uns sollte man Bücher schreiben. Aber ganz ehrlich..unsere Geschichten werden auch so in die Welt hinaus getragen. Eine Generation gibt sie an die nächste weiter. Geschichten die, sollte es uns nicht demnächst über den Rand des Universums spühlen, in den Jahren nach uns noch immer von den Alten an  die Jungen weiter gegeben werden. Wahrscheinlich kräht nicht mal heute mehr ein Hahn danach, trotzdem war es ein Tag den ich nicht missen möchte.

 So Fische vergisst man einfach nie. Ein Goldbarren.

 Der Guide und sein Spezialköder.....Ein Sprung für die Kamera, oder doch nur noch die Landung. Egal er hing und ließ sich landen.
Was soll man schon großartig sagen nach so einem Tag? Es war einfach nur genial.
Herzlichen Dank Mr. Ichlassallendenvortritt Schua Lee!!!

Tight lines....Chris

Der Meter steht ihm gut

Lange hab ich nichts von mir hören lassen. Zum Einen weil mir endlose Diskussionen wie, wann, wo und warum man einen Fisch in die Kamera hält am Nerv gehen und ich mir keinen Heiligenschein aufsetzen muss auch wenn er mir sicher gut stünde. Zum Anderen weil ich ganz einfach etwas im Einsatz war und nicht immer in Laune bin mich ans Wasser zu stellen. So wirklich berauschend war die Ausbeute allerdings auch nicht heuer und das Hauswasser hat mich nicht gerade verwöhnt. Es kann ja nicht jedes Jahr laufen und man darf schon mal ein paar kleinere Durststrecken hinter sich bringen. Wer das nicht kann sollte sich besser ein anderes Hobby suchen. Egal!! Auf der Suche nach einem Monsterfish findet man auch hin und wieder mal ein Wasser welches einen ausspuckt. Und wenn nicht vor der Haustüre dann eben wo anders. Es ist mir eigentlich egal ob ich nun 5 Kleine oder 1 Riesen fange...beinahe egal. Es macht schon Spaß einen Giganten an Land zu bekommen. Ja und es macht mich auch glücklich den 100er zu knacken. Da braucht mir keiner erzählen, dass ihm das kalt lässt. Auch wenn es uns nur um die Natur geht und um das Erlebnis draußen zu sein. Eins mit der Natur...wir sind Jäger und Angeber. Wir lieben es Rekorde zu brechen und uns die Messlatte für den nächsten Anlauf höher zu legen. Für alle anderen die ihre Fische messen und abstreiten, dass es nicht auch um die Herausforderung geht, um das Blitzlichtgewitter. Für die hab ich einfach nur ein mitleidiges Pfffff!!
Egal was ich die letzten Wochen erlebte, wie sehr ich schon an meinem mangelnden Unvermögen gezweifelt habe und beinahe den Glauben an das Glück des Dummen verloren habe, jetzt wo der Franknfish wieder in meinen Händen liegt ist die Welt wieder in Ordnung. Die vielen Winzlinge sind vergessen und alles ist wieder gut.

tight lines Chris

???...reicht auch für einen Titel

 Manchmal ist es schon seltsam. Da läuft es ganz einfach so gut, dass es besser nicht sein könnte und dann kann man sich die Arme auswerfen und man muss sich mit einem Raubteenie zufrieden geben. So läuft es im Moment. Die Masse wäre nicht so schlecht, allerdings Größe und Gewicht beeindrucken heuer nur mehr kleine Kinder. Allem Anschein nach sitz ich auf einer Hochschaubahn die mit Höchstgeschwindigkeit Richtung anglerischem Tiefstpunkt rauscht. Was jetzt noch fehlt ist ein niemals endender Blank begleitet von ein paar feinen hängerträchtigen Hotspots damit das Köderarsenal ordentlich schrumpft. Das würde dem ganzen noch die Krone aufsetzen, ordentlich Köder verpulvern ohne den geringsten Fischkontakt. Was auf keinen Fall passieren wird ist, dass ich mich der Undwannambestenwelcherköder-Gruppe anschließe. Ich vertraue ihnen immer noch. Auch wenn die Dicken heuer gewaltig auslassen. Aber sie haben mich in Deutschland in völlig fremden Gewässern überzeugt und das reicht mir ihnen treu zu bleiben.
 So wie es den Anschein macht schüttelt sich sogar der Mond vor Lachen wenn er mir zusieht was ich so treibe. Egal ich bleibe drann und gebe nicht auf.
und wenn es abkühlt.....dann kommt der Regen.
tight lines Chris

Main Monster Challange

Geplant war der Angriff auf den Monstermainfranknfish. Der Zweimetermainhecht sollte gelandet werden. Messlatten sind da um sie hoch zu legen und wenn man schon an ein unbekanntes Wasser fährt soll man sich nicht mit Kleinigkeiten abgeben. Limbo war gestern und ich will mich strecken und nicht den Rücken brechen um unten durch zu tanzen. Selbstverständlich bedarf ein solches Unterfangen gute Planung. Ersatzrute, jede Menge Köder, Schnur falls wirklich was schief geht, Multirollen gefüllt mit reichlich Geflochtener....und genau an der Vorbereitung scheiterte es schon als erstes. Nach 2 Fahrstunden schlich sich der Gedanke ein, dass irgendetwas fehlt. Und was kann es schon sein wenn man immer auf der Jagd nach ein paar Fangbildern ist??? BINGO..Die Kamera!!!! Was jetzt folgt ist nur noch der Schlag mit der flachen Hand auf die Denkerstirn. Umkehren ist nach 200 Kilometer keine Option und somit musste das Telefon für ein paar Fotos herhalten.
Um gleich am Donnerstag alle Formalitäten zu erledigen ging es gleich am Mittwoch nach der Arbeit los. Keine Minute verschwenden und jede nur mögliche Sekunde am Wasser sein....nächste Ernüchterung!!! Auch in Good Old Germany war am Donnerstag Feiertag. War ja auch irgendwie zu erwarten. So wenig Ahnung ich vom Fischen habe, noch viel weniger Ahnung habe ich wann, warum und wo überall gerade Feiertage sind. Ich bleibe einfach dann zu Hause wenn es alle anderen auch machen.
Freitag war dann endlich alles erledigt. Angelerlaubnis vom Stadtamt geholt, Flusskarte vom Angelspezi geholt und ab ins Auto um endlich den Fluss unsicher zu machen. 30 Kilometer Fluss, 30 Kilometer pure Freude, 30 Kilometer Ahnungslosigkeit, Kraut und Gebüsch. Wo fang ich an wo hör ich auf? BIG RIVER!!!!! Um die Angelegenheit abzurunden begann es nach 2-3 Stunden mal ordentlich zu regnen und selbst mein Standort unter der Brücke wurde vom waagrechten Regen durchgespühlt. Ab ins Auto und Streckenbesichtigung. Strecke gab es ja genug.
Alles in Allem blieb es die nächsten Tage bewölkt, windig, regnerisch und mal sonnig...Wohlfühlwetter der Extraklasse eben.
Egal die Gegend macht es wett. Ein Fluss der einige Überraschungen birgt. Barsche die im klaren Wasser den Ködern sehr energisch nachschwimmen, Karpfen die ganz entspannt ihre Bahnen ziehen und Räuber die ganz entspannt in der leichten Strömung lauern und Kraut, jede Menge Kraut. Alles einen Schnappschuss wert, aber da war doch was. Die Kamera!!!! Ich könnt mich jetzt noch mit Anlauf in das Hinterteil treten aber es wird nichts ändern, sie war nicht da. Sie lag neben den neuen Akkus die man vorsichtshalber inklusive neuem Ladegerät noch gekauft hat um ganz sicher zu sein. Eines wo ich mir jetzt ganz sicher bin, dass sich noch so ein Trottel wie ich nur ganz selten finden lässt.
Was sich im Kraut so alles verbirgt lässt sich nur erahnen. Drei Tage fischen, drei Tage viele Kilometer und ein paar freche Hechte die sich aus dem Wasser zauber haben lassen. Und eins ist klar. In der Ströumg angeln ist einfach mit nichts zu vergleichen. Die Hechte haben Kraft und nehmen Schnur von der Rolle auch wenn sie keine Riesen sind.
Dicke, vom Kraut grün gefärbte Räuber die sich aus dem Kraut schrauben um bis direkt vor die Füße den Köder zu verfolgen. Einfach genial und mit etwas mehr Übersicht lässt sich hier sicher einiges mehr aus den Fluten holen. Unterm Strich hab ich meine Messlatte erreicht. Auch wenn nicht in einen Stück. Die Zweimeterflusshechtmarke wurde geknackt!!! ;) Man muss es sich schon irgendwie einreden sonst würde man kaum tausend Kilometer Autofahrt auf sich nehmen nur um ein paar Flusshechte zu fangen....oder muss man das wirklich? Nein! Ist man mal vom Hechtvirus gebissen macht man es einfach. Nicht lange nachdenken und erst gar nicht fragen ob es Sinn macht oder nicht.Hauptsache man ist am Wasser und hat nur den kleinsten Funken einer Chance auf Fisch.
Das Revier der Kraut.- und Oberflächenräuber. Kilometer Jagdrevier, Gebüsch und Kraut. Mit so einem Gewässer vor der Haustüre könnte ich leben. :)
und immer wieder ein Flussräuber am Band.
 Deutschland, Main, 4 Uhr...und manchmal war auch die Sonne zu sehen.
Sonne, Wolken, Wasser...und im Eck links unten ein Finger :)
Auch wenn einige Attacken ins Leere gingen und mit etwas mehr Wissen über Gewässer und Gegebenheiten vielleicht der eine oder andere Räuber mehr zu holen gewesen wäre war es eine Erfahrung die ich nicht missen möchte...muss ich auch nicht.
Manche Sachen benötigen eine gewisse Lernphase oder einfach mehr Ordnung in der Vorbereitung. Aber so spielt das Leben. Egal einige bissige Räuber wurden wieder gelandet, ein paar Köder wurden ordentlich durchgekaut und wirklich schlimm zugerichtet.
Und eines ist sicher...I won´t give up!

tight lines Chris

Im Juni nichts Neues

 Mal abwarten wie die Saison so weiter geht. Im Moment sieht es mehr nach Masse als Klasse aus. Bleibt abzuwarten was der Juni noch so bringt...außer viel Regen und Wind.

Persistant C....oder durchhalten ist alles

Natürlich kann man die Schuld überall suchen wenn es nicht so läuft wie man will. Wetterumschwung, Vollmond, Regen, Sonne, der falsche Köder zur falschen Zeit...was auch immer.
Irgendwo sitzen die Jenigen die es immer besser wissen und auf alles eine Antwort haben. So kämpfe ich mich durch die ersten paar Raubfischtage und Wochen. Natürlich ist es alles andere als ein Honiglecken wenn man sich Stunde für Stunde den Arm auswirft und nichts beißt. So kämpfe ich mich durch die Stunden und die vielen Halbstarken die es wissen möchten wie es ist wenn man in die Kamera gehalten wird. Aber so ist eben die Kehrseite und der lange Weg zum Siegerfoto. Auch wenn ich mit meiner Annahme falsch liege, dass man nicht mal eine Hand voll Köder braucht um seine Fische zu fangen hab ich auch dieses Mal ein paar Halbstarke auf meiner Habenliste zu verzeichnen. Wieder mal keine Riesen und weit weg vom Monsterfish. Im Moment scheinen die wirklich Dicken noch etwas an der Frühjahrsmüdigkeit leiden, denn so wirklich aktiv sind nur die Kleinen. Egal, genug gejammert, irgendwo, irgendwann, irgendwie komm ich schon wieder zu meinem Monster....und bis dahin wird geworfen was das Zeugs hergibt.

 Ich kämpfe mich einfach durch. Mal sehen was die kommenden Wochen noch bringen.

tight lines Chris

Ready For Take Off

 Endlich Mai, 30 Grad, Sonnenschein und die Fische waren in Angellaune!! Und ich stehe schon seit langem in den Startlöchern. Ich bin bereit den Fang meines Lebens einzuholen....den Franknfish!!
Das Hechtduzent habe ich beinahe geschafft und einige Beifänge gab es zu verzeichnen.
Alles in Allem haben die Großen ausgelassen und es war keiner der Giganten dabei die einem das Weite suchen lassen oder ein Versteck. Aber für die ersten Maitage lief es sehr gut und dieses Mal gab es mehr Masse als Klasse....ganz egal, ich war am Wasser und irgendwann kommen auch wieder die Dicken.

 Der Kampf mit den Einstellungen :)
So starte ich in das Räuberjahr 2012. Die Sonne im Gesicht, ohne viel Tackleblabla und ein paar bezahnten Fischen der Torpedoklasse.



Gäste beim BBQ



tight lines Chris the red nosed fishing nut

Die ersten Fische, der erste Sonnenbrand

Die ersten Fische sind gefangen

und die ersten Bleie gut angebracht :)




....und im Großen und Ganzen wird´s das auch dann mit den Karpfen auch schon wieder gewesen sein. tight lines Chris

2012 es geht los!

Das lange Warten hat ein Ende. Oder eigentlich geht es erst so richtig los. Das erste mal am Wasser aber es war von Anfang an klar, dass die Fangaussichten sehr gering waren. Wobei es auch keine Rolle spielt. Wirklich der Karpfenangler bin ich ja wirklich nicht.
Fische aussitzen ist einfach nicht mein Ding. Ich komm mir schon beinahe hilflos vor wenn ich mir den Allerwertesten breit sitze und auf ein Piep warte. So schlecht wäre es ja nicht durchplant gewesen, vorallem wenn man bedenkt, dass meine Karpfenansitze sich letztes Jahr an einer Hand abzählen lassen. Ich mag halt Fische mit Zähnen lieber. Für den ambitionierten Karpfenangler sieht das sicher alles sehr unprofessionell aus aber ich hab mich da auf einem Gebiet bewegt und mit Zeugs hantiert welches ich nur sehr selten sehe. Ganz ehrlich hab ich auch  nicht damit gerechnet, dass ich nur einen einzigen Fisch ans Band bekomme und um die Spannung gleich mal zu nehmen....Es hat dann auch wirklich keiner gebissen. Und wer, wenn er nicht wirklich muss, würde sich bei Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad aus seiner gewohnten Umgebung zerren lassen. Ganz egal wie die Geschichte auch endete, ich war endlich am Wasser. Konnte meinen Thermoanzug wieder mal testen und eines mit Sicherheit festhalten.....Saugedeppenfischer wird aus mir im Leben keiner werden....behaupte ich jetzt mal.


tight lines Chris